das unaufgeregt alltägliche, die wunderbare wahnsinnskontingenz, die uns umgibt, und das (zwischen)menschliche beschäftigen mich; die komplexität in sprache und kommunikation, also auch zwangsläufig: die absicht des einen und die interpretation des anderen [das hirn arbeitet nach gespeicherten mustern – nichts kommt von nichts..!], missverständnis & umdeutung finden sich in meiner multidisziplinären, sich konzeptionell ergänzenden hirnsammlung, die nach einem fokus im beiläufigen fragt.

fotografien von tatsächlich vorgefundenen alltagsszenen, der mensch immer abwesend, dafür jedoch anwesend: das menschgemachte und zurückgelassene, interpretationsoffene. oft kleinformatige und menschennahe objekte, manchmal metall, manchmal papier, scheinbar alltagsvertraut.

texte, in denen meine wahrnehmungen sich im lesen zu deinen wandeln, verschriftliche sprache als material. meine einladung zum versuch einer verständigung, auch wenn er zum scheitern verurteilt ist – was bleibt uns auch übrig.

komm, wir missverstehen uns.